Warten Sie auch auf diesen blitzartigen Moment, um loszulegen? Das ist überhaupt nicht notwendig. Wir zeigen Ihnen hier, was Motivation eigentlich ist und wie jeder von uns diese finden kann. Auch erfahren Sie, wie Sie mithilfe von Motivation Ziele leichter erreichen.
Was ist Motivation?
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Der Einstieg in die Motivation ist oft folgender: Die meisten erfolgreichen und motivierten Menschen haben etwas gefunden, das sie interessiert. Anschließend probierten sie es aus, haben dann daran gearbeitet und festgestellt, dass es ihnen Spaß macht. Diese Menschen schufen eine Feedback-Schleife, ohne es zu merken: „Ich interessiere mich für etwas, probiere es aus, gebe mir Mühe, werde besser und erhalte eine positive Rückkoppelung.“
Anstrengung führt normalerweise zu einer gewissen Verbesserung. Verbesserung fühlt sich gut an und macht uns glücklich. Diese Dynamik gibt uns Motivation. Und dann erzeugt die Motivation ein Schwungrad, bei dem Anstrengung plus Erfolg und „das fühlt sich gut an!“ die Motivation steigert. Worauf man sich oft weiterhin anstrengt etc.
Sie lernen also tatsächlich, wie sie Leidenschaft, Zweck oder Motivation finden, indem Sie auf etwas hinarbeiten, anstatt im Voraus Motivation zu benötigen, um Inspiration zu gewinnen.
Haben manche Menschen von Natur aus mehr Motivation als andere?
Jeder Mensch hat genug Motivation in sich, um zu erreichen, was er tun möchte. Warten Sie nicht darauf, dass eine externe Quelle Ihnen den Einstieg erleichtert. Sie müssen nicht lernen, wie Sie Motivation finden – diese steckt in Ihnen. Sie müssen einfach etwas finden, das Sie interessiert – und dann beginnen.
Erfolgreiche Menschen fangen erstmal an, konzentrieren sich auf den Prozess – und ein gutes Ergebnis folgt dann oft als Selbstläufer
Was ist der Schlüssel für einen gelungenen Einstieg?
Denken Sie nicht gleich an den großen Wurf. Gliedern Sie Ihren Weg in schaffbare Portionen und fangen Sie mit dem ersten Schritt an
Die große Motivationsbremse am Anfang ist die Distanz von hier nach dort. Angenommen, Sie möchten einen Marathon zu laufen. Aber am ersten Tag laufen Sie „nur“ einen Kilometer. Danach tut bereits Ihr Knie weh und es war eine schreckliche Erfahrung.
Wenn Sie nun zu sich selbst sagst: „Nur ein Kilometer vor schon schrecklich – und ich muss 26 schaffen“, dann werden Sie wahrscheinlich aufgeben. Der Unterschied zwischen dem aktuellen Zustand bis zum Endergebnis ist zu groß.
Der Schlüssel im Kopf ist: „Kopf runter und nicht in die Ferne blicken – so finden Sie Motivation in sich selbst.“
Fragen Sie sich einfach:
„Was kann ich heute machen? Wenn ich einen Kilometer laufen möchte, und ich bin einen Kilometer gelaufen, dann sollte ich mich gut fühlen. Denn ich habe getan, was ich mir vorgenommen habe. Ich habe etwas erreicht. Morgen ist es mein Ziel, das Ziel von morgen zu erreichen, und nicht sechs Monate im Voraus zu denken.“
Wie können wir mit diesem Wissen unsere große Veränderung oder unser neues Ziel prozessorientiert angehen?
Anhäufung von Zahlen
Die Anhäufung von Zahlen kann Sie an ein bestimmtes Ziel bringen. Wenn Sie zum Beispiel ein Buch schreiben wollen und jeden Tag eine bestimmte Anzahl von Wörtern schreiben, haben Sie am Ende ein Buch. Es bedeutet nicht unbedingt, dass es gut ist, aber Sie werden ein Buch haben.
Von anderen „abkupfern“
Andere Herausforderungen eignen sich nicht wirklich zum Aufteilen nach Zahlen. Also ist es am besten, nachzuschauen, was andere getan haben. Sie müssen das Rad nicht neu erfinden. Der Prozess, den jemand anderes verwendet hat, um etwas zu erreichen, ist wahrscheinlich zu 95 Prozent auch auf Sie anwendbar.
Echtes Interesse haben
Wir neigen dazu zu denken, dass wir alle einzigartig und besonders sind und einen maßgeschneiderten Prozess benötigen. Wenn Sie jedoch entscheiden, dass etwas für Sie maßgeschneidert werden soll, versuchen Sie oft nichts anderes, als sich Arbeitsschritte zu ersparen. Wahrscheinlich werden Sie in Ihrem Innersten denken: „Ich möchte nicht wirklich die Arbeit machen, die wesentlich ist, um mein Ziel zu erreichen.“
Wenn Sie nicht bereit sind, dem sinnvollen Prozess zu folgen, dann fangen Sie wahrscheinlich besser nicht an. Denn was immer Sie tun möchten, bedeutet Ihnen nicht so viel. Das ist in Ordnung, weil Sie nicht alles tun müssen. Aber wenn Sie sagen, dass Sie es wollen, dann müssen Sie innerlich zustimmen und alles tun, was Sie zu Ihrem Ziel bringt.
Wie können wir das Aufschieben überwinden, wenn es darum geht, einen Anfang zu machen?
Wenn unsere neue Herausforderung oder unser neues Ziel zu schwierig erscheint oder wir nicht wissen, wo wir anfangen sollen, hilft manchmal folgender Tipp. Setzen Sie sich fünf Minuten vor Ihre Arbeit. Wenn Sie diese nach fünf Minuten immer noch nicht richtig angefangen haben, hören Sie. Meistens arbeiten wir weiter – einmal angefangen, ist es am Ende immer einfacher als gedacht.